SPIEGEL Online: Frauen in Führungspositionen

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  1. Barbara Lutz, Erfinderin des Frauen-Karriere-Index, über Fortschritte bei der Gender-Gerechtigkeit, die geplante Quote für Vorstände und warum sie die Debatte über Vereinbarkeit für eine Sackgasse hält.
  2. Eine Studie zeigt, dass viele Chefs mit ihrer Rolle hadern und darunter leiden. Besonders drei Faktoren erweisen sich als "Führungsgift".
  3. Frauen haben sich im zurückliegenden Jahrzehnt in die erste Reihe der Politik gekämpft, ihre Themen haben Konjunktur. Aber echte Gleichberechtigung? Da fehlt noch einiges.
  4. Knapp 100 Jahre wird es noch dauern, bis Frauen und Männer die gleichen Chancen, Gehälter und Rechte haben werden, rechnet das Weltwirtschaftsforum vor. In Deutschland gab es sowohl Fort- als auch Rückschritte.
  5. Verlieren Beschäftigte in Deutschland die Lust an Führungsposition? Eine Umfrage, die dem SPIEGEL vorliegt, legt das nahe. Demzufolge wollen viele Berufstätige keine Führungskraft sein oder glauben nicht daran, jemals eine zu werden.
  6. Steve Easterbrook wurde als Chef von McDonald's entlassen, weil er eine Beziehung mit einer Angestellten hat. Typisch amerikanisch, sagt Arbeitsrechtler Thilo Mahnhold - und klärt auf, was hierzulande geht und was nicht.
  7. Die Führung der EU-Kommission wird weiblicher - nicht nur an der Spitze. Die Zahl von Frauen im mittleren und höheren Management ist in den letzten fünf Jahren um fast ein Drittel gestiegen.
  8. Franziska Giffey ist nicht nur Familienministerin, sie ist auch Frauenministerin - bleibt bei dem Thema aber blass. Das stört sie offenbar nicht.
  9. In den Chefetagen von Zalando haben Frauen Seltenheitswert - dafür wurde der Onlinehändler scharf kritisiert. Der verpflichtet sich nun selbst zu einer Frauenquote.
  10. Mit Jennifer Morgan rückt eine Frau an die Spitze des wertvollsten deutschen Konzerns SAP. Das war gerade in der IT-Branche lange undenkbar. Doch das Beispiel SAP zeigt, wie gut amerikanischer Einfluss manchmal tut.