Veröffentlichungen

Die Stiftung fördert ausgewählte Veröffentlichungen inhaltlich - durch Beratung und Bewertung - wie auch finanziell - beispielsweise durch Druckkostenzuschläge - und stellt damit sicher, dass wichtige Literatur und Erkenntnisse im Sinne des Stiftungsauftrags veröffentlicht werden.

Die Stiftung fördert ausgewählte Veröffentlichungen inhaltlich - durch Beratung und Bewertung - wie auch finanziell - beispielsweise durch Druckkostenzuschläge - und stellt damit sicher, dass wichtige Literatur und Erkenntnisse im Sinne des Stiftungsauftrags veröffentlicht werden.

 

Auflistung der stiftungsgeförderten Veröffentlichungen:

Pespektiven künstlerischer Genderkritik. Performance Art und die zweite Öffentlichkeit in der späten DDR

Finanzieller Beitrag zur Veröffentlichung einer Dissertation zum Thema „Pespektiven künstlerischer Genderkritik. Performance Art und die zweite Öffentlichkeit in der späten DDR“ von Angelika Richter im transcript Verlag, Bielefeld. 2019.

  • Die Veröffentlichung widmet sich aus feministischer, sozialkritischer und kunsthistorischer Blickrichtung bisher kaum beleuchteten strukturellen Fragestellungen zu der gesellschaftlichen wie institutionellen Marginalisierung ostdeutscher KünstlerInnen, die zu Zeiten der DDR einsetzte und bis weit in die Gegenwart hineinreicht.

 

Conrolling Bodies, Constructing Minds: (Post)Feminist Identity Politics in the Biomedical Age

Druckkostenzuschuss für einen Sammelband zum Thema „Conrolling Bodies, Constructing Minds: (Post)Feminist Identity Politics in the Biomedical Age“ von Johanna Heil und Anna Thiemann im Peter Lang Verlag, Berlin, 2018.

  • In diesem Band wird ein neuer Ansatz zur feministischen Auseinandersetzung mit der Medizin und gesundheitspolitischen Maßnahmen aus historischer Sicht diskutiert.

 

Elisa von der Recke – Kontexte und Perspektiven. Schreiben und Wirken der deutsch-baltischen Schriftstellerin, Biographin, Historikerin Elisa von der Recke (1754- 1833)

Förderung eines Sammelbandes zum Thema „Elisa von der Recke – Kontexte und Perspektiven. Schreiben und Wirken der deutsch-baltischen Schriftstellerin, Biographin, Historikerin Elisa von der Recke (1754- 1833)“ von Adelheid Müller und Vera Viehöfer. Tagungsband einer internationalen Tagung an der Universität Liège vom 12. – 14. Mai 2016. Er erscheint als Beiheft der Germanisch-Romanischen Monatsschrift im Universitätsverlag Winter, Heidelberg, 2018.

  • In diesem Buch werden unter anderem die ökonomischen Bedingungen von Eheschließung und Ehescheidung im Baltikum des 18. Und 19. Jahrhunderts zum ersten Mal behandelt.

 

Kunst als Beruf. Käthe Kollwitz (1867 – 1945) und Elena Luksch-Makowskaja (1878 – 1967)

Förderung der Veröffentlichung von „Kunst als Beruf. Käthe Kollwitz (1867 – 1945) und Elena Luksch-Makowskaja (1878 – 1967)“ von Maria Derendaim Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York, Band 69, Reihe „Geschichte und Geschlechter“, Claudia Opitz-Belakhal, Sylvia Paletschek, Angelika Schaser und Beate Wagner-Hasel (Hrsg.), 2018.

  • Die Autorin versucht anhand zahlreicher Briefe, Tagebücher und autobiografischer Notizen die Vorstellungen von Arbeit und Beruf bei Kollwitz und Luksch-Makowskaja. Der Vergleich der beiden Künstlerinnen zeigt nicht nur deren unterschiedliches Berufsideal, sondern auch die Strategien, die beide nutzten, um sich innerhalb des männlich dominierten Kunstbetriebs zu etablieren.

 

Gebären – Erzählen. Die Geburt als leibkörperliche Grenzerfahrung

Zuschuss zum Buchprojekt mit dem Titel „Gebären – Erzählen. Die Geburt als leibkörperliche Grenzerfahrung“ von Cecilia Colloseus im Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York, Band 42, Kultur der Medizin, Andreas Frewer (Hg.), 2018.

  • Erzählungen über die Geburt aus der Perspektive der Mütter waren bisher nicht Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Diese Lücke schließt diese Studie, indem sie das Erzählen über individuelle Gebärerfahrungen als soziale Praxis erstmals phänomenologisch erschließt.

 

Frauen – Männer – Queer. Ansätze und Perspektiven aus der historischen Genderforschung

Druckkostenzuschuss zur Veröffentlichung des Buches zum Thema „Frauen – Männer – Queer. Ansätze und Perspektiven aus der historischen Genderforschung“ von Anne Conrad, Johanna E. Blume, Jennifer J* Moos (Hrsg.), Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert, Band 20, SOFIE, Schriftenreihe zur Geschlechterforschung, 2015.

  • Das Buch präsentiert neue Forschungsperspektiven und zeigt an Fallstudien zwischen Antike und Gegenwart  auf, wie innovativ und tragfähig diese Ansätze sind. Es werden die Beziehungen zwischen den Geschlechtern, die Grenzüberschreitungen und Ambivalenzen der Geschlechterrollen diskutiert.

 

Feminist Europa. Review of Books.

Die Stiftung gibt als stiftungseigenes Projekt seit 2001 das Journal Feminist Europa.Review of Books in englischer Sprache bis 2012 heraus. Das Journal enthält Rezensionen vorwiegend wissenschaftlicher Bücher aus Europa zum Thema Genderforschung oder zur Genderliteratur. In ihm werden europäische Schriftstellerinnen und ihre nicht-englisch-sprachigen Werke vorgestellt und rezensiert, um vor allen Dingen einem wissenschaftlichen Publikum Veröffentlichungen aus vielen europäischen Ländern bekannt zu machen. Zuerst erschien das Journal als paper-back Ausgabe und seit 2003 wird das Journal online zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt.

  • Für die Zukunft ist eine Fortsetzung des Journals in neuer Form geplant.

 

Neue Volksmärchen der Deutschen von Benedikte Naubert.

Buchprojekt: Druckkostenzuschuss zur Neuherausgabe der “Neuen Volksmärchen der Deutschen” von Benedikte Naubert, 4 Bände, Leipzig: Weygand 1789-1792; wiederentdeckt und herausgegeben von Marianne Henn, University of Alberta, Edmonton Canada; Paola Mayer, University of Guelph, Guelph, Canada und Anita Runge, Freie Universität, Berlin, Berlin; Neudruck mit editorischem Bericht, Stellen- und Quellenkommentar und Nachwort, im Wallstein Verlag, Göttingen, Mai 2001.

  • Die Neuen Volksmärchen der Deutschen erschienen anonym 1789-1792. Als Tochter eines Mediziners 1756 in Leipzip geboren, veröffentlichte Benedikte Naubert in den 80er und 90er Jahren des 18. Jahrhunderts ca. 50 große historische Romane und zwei umfangreiche Märchensammlungen. Viele ihrer Romane wurden ins Englische übersetzt und beeinflussten nachweislich Walter Scott. Trotz dieser umfangreichen literarischen Produktion gelang es ihr, ihre Anonymität bis kurz vor ihrem Tode aufrecht zu erhalten. Erst 1817 enthüllte ein Artikel in der “Zeitung für die elegante Welt” ihre Identität. Die Stadt Naumburg hat diese “berühmte Tochter” ebenfalls wiederentdeckt und will diese aus Anlass des Erscheinens der Neuausgabe mit Veranstaltungen ehren.

 

Gender und ländliche Entwicklung in Afrika - eine kommentierte Bibliographie.

Buchprojekt: Druckkostenzuschuss zur Veröffentlichung dieser Bibliographie von Rita Schäfer im LIT-Verlag, Hamburg, Herbst 2000.

  • In ihr werden Studien zur Geschlechterforschung und ländlichen Entwicklung in Afrika dokumentiert. Afrika gilt als Kontinent, auf dem die landwirtschaftliche Arbeit in Frauenhand liegt. Die Frauen sind die Hauptverantwortlichen in der Ernährungssicherung, entsprechend definieren sich viele Frauen als Produzentinnen. Die kommentierte Bibliographie ist in einen Teil zur Überblicksliteratur “Gender und ländliche Entwicklung in Afrika” und in eine Übersicht nach Ländern und Regionen untergliedert. Sie bietet einen einmaligen Überblick über den Forschungsstand und die zentralen Fragestellungen zu diesem Thema, indem sie kontinenten übergreifende Publikationen kommentierend vorstellt. Fachspezifische Zeitschriften werden ebenfalls ausgewertet. Darüber hinaus werden unveröffentliche Studien afrikanischer Fachwissenschaftlerinnen und Entwicklungsexpertinnen dokumentiert, die hierzulande meist unbeachet bleiben.
  • Hinweis: Dieses Buch erhielt wegen seiner Einzigartigkeit beste Kritiken in der Fachwelt.
  • 2. aktualisierte und erweiterte Auflage erschien 2003 im LIT-Verlag, Münster-Hamburg-London.

 

Frauen in Wissenschaft und Forschung. Strategien der Förderung zwischen Institution und Autonomie.

Buchprojekt: Druckkostenzuschuss zur Veröffentlichung des Tagungsbandes von Mischau, Anina, Caroline Kramer & Birgit Blättel-Mink (Hg.)

  • zum gleichnamigen Symposium, das im Juli 1999 an der Universität Stuttgart stattfand. Es ist  in der Reihe der Schriften des Heidelberger Institutes für Interdisziplinäre Frauenforschung(HIFI) e.V., Band 3, NOMOS-Verlagsgesellschaft, Baden-Baden, im Mai 2000 erschienen.

 

Neue Bildungswege für Frauen. Frauenhochschulen und Frauenstudiengänge im Überblick

Buchprojekt: Zuschuss zur Drucklegung für die Veröffentlichung des Buches von Heike Kahlert und Anina Mischau im Campus-Verlag, Frankfurt/M.; New York, März 2000.

  • Hier wird eine kritische Bestandsaufnahme der Reformanstrengungen zur Gleichstellung von Frauen in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen geliefert. Der Fokus liegt dabei auf den Natur- und Technikwissenschaften.

 

Leichen im Keller. Zu Fragen des Gender in Angstinszenierungen der Schauer- und Kriminalliteratur (1790-1830)

Buchprojekt: Druckkostenzuschuss zur Veröffentlichung des Buches von Silke Arnold-de Siminé im Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert; Reihe “Mannheimer Studien zur Literatur-und Kulturwissenschaft”, Herbst 2000.

  • Ausgehend von der Beobachtung, dass im englischen Raum vor allem Frauen Produzentinnen und Rezipientinnen von Schauerromanen waren, recherchiert die Autorin in der deutschen Literaturgeschichte nach der vergessenen Geschichte des Schauerromans von Autorinnen.

 

Auf der Suche nach dem Anfang der Kultur. Marie E. P. König. Eine Biographie

Buchprojekt: Druckkostenzuschuss zur Veröffentlichung des Buches von Gabriele Meixner.

  • Eine Biographie der Urgeschichts- und Höhlenforscherin Marie E. P. König zum 100.Geburtstag im September 1999. Sie ist im Verlag Frauenoffensive, München, 1999, veröffentlicht worden.

 

Konstruktionen von Differenzen. Grenzlinien. Selbstpräsentation von Frauen in Reisetexten, 1871 - 1914

Buchprojekt: Druckkostenzuschuss für die Veröffentlichung der Dissertation von Ulla Siebert, verlegt vom Waxmann Verlag, Münster/Berlin, 1998.

  • In der Kaiserzeit sind zahlreiche, nicht nur adelige, sondern auch bürgerliche deutsche Frauen unterstrapaziösen Bedingungen in fremde Länder gereist. Reise und Reisetexte der Naturforscherin Therese von Bayern und der Weltreisenden Sophie Dörner stehen im Vordergrund.

 

Soziale Lage und Lebensführung von Frauen. Eine vergleichende regionale Analyse des Rhein-Neckar-Kreises und des Rems-Murr-Kreises

Buchprojekt: Dieses Forschungsprojekt wurde vom Land Baden-Württemberg in Auftrag gegeben und im Rahmen des Heidelberger Instituts für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung e.V. (HIFI e.V.) durchgeführt. Das Erscheinen des Buches wurde von der Deutschen Stiftung für Frauen- und Geschlechterforschung finanziert.

  • Es ist 1998 im NOMOS-Verlag, Baden-Baden, erschienen. Die Studie der Autorinnen Birgit Blättel-Mink, Caroline Kramer und Anina Mischau untersucht im Einzelnen die Themenbereiche: Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie, Infrastruktur am Wohnort, Mobilität, Freizeit sowie politische und gesellschaftliche Partizipation von Frauen aus zwei Landkreisen Baden Württembergs.

 

Die Ludwigsburgerinnen. 150 Jahre Frauenleben

Buchprojekt: Eine Forschungsarbeit von Dr. Sabine Homann in Akten und Archiven der Stadt Ludwigsburg zum Alltagsleben der Frauen in Ludwigsburg im Verlauf der vergangenen 150 Jahre.

  • Es wurde im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums der 1848er Revolution geplant. Das Buch ist im Januar 1998 erschienen.“....dieses Buchprojekt hätte ohne die finanzielle Unterstützung der “Deutschen Stiftung Frauen- und Geschlechterforschung” nicht veröffentlicht werden können” so Cornelia Lange, damalige Bürgermeisterin der Stadt Ludwigsburg.